Das OptiWohn Team

Um nachhaltige Lösungen für den akuten Wohnraummangel in drei Städten in Deutschland zu finden, haben wir ein Team aus Wissenschaft, Architektur und kommunaler Praxis gebildet. Hier möchten wir uns vorstellen.


Kommunale Praxis

Hannah Kindler

Hannah Kindler ist Stadtplanerin und Geographin und ist Mitarbeiterin bei den Beauftragten für Wohnraum und barrierefreies Bauen der Universitätsstadt Tübingen, wo sie das Projekt OptiWohn bearbeitet. Sie wohnt mit ihrem Partner in einem Tübinger Teilort mit Blick auf Weinberge und Streuobstwiesen (ca. 40 Quadratmeter pro Person). Die Wohnung ist Teil eines ehemaligen Einfamilienhauses, das Anfang der 2000er Jahre in zwei Wohneinheiten unterteilt wurde und seitdem wieder von vier, anstatt zwei Personen bewohnt wird.


Johanna Kliegel

Johanna Kliegel ist Geographin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin. Sie koordiniert das Projekt OptiWohn für die Stadt Göttingen und wohnt - wie viele Menschen in der Universitätsstadt - in einer WG (ca. 33 Quadratmeter pro Person). Johanna Kliegel genießt das Zusammenleben mit ihren Mitbewohner:innen, die freundliche Nachbarschaft im Haus und den kleinen Balkon, der direkt an ihr Zimmer grenzt.


Julia Egenolf

Julia Egenolf ist Architektin und leitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt OptiWohn für Köln bei der Koordinationsstelle Klimaschutz in Köln. Sie wohnt mit ihrer 4-köpfigen Familie in einer 60er Jahre Reihenhaussiedlung in Bonn (ca. 31 Quadratmeter pro Person). Besonders gefällt ihr das große Wohnzimmer für Platz zum Spielen mit den Kindern, Musizieren oder zum Feste feiern.


Olaf Willenbrock

Olaf Willenbrock ist Diplom-Geograph und als Experte für Geoinformationssysteme beim Projekt OptiWohn für die Stadt Göttingen beteiligt. Er lebt seit ca. 30 Jahren in Göttingen und hat schon in vielen verschiedenen Stadtteilen gewohnt – aktuell in der Südstadt in einer 4-Zimmer Altbau-Wohnung im 3. OG.



Architektur

Arne Steffen

Arne Steffen ist als Architekt und MBA mit Schwerpunkt "Nachhaltigkeitsmanagement" bei werk.um architekten. Er wohnt mit seiner Frau und zeitweise Tochter plus Freund in einem Wohnprojekt in Darmstadt, das werk.um entwickelt und geplant hat. Die Wohnfläche pro Kopf variiert zwischen 32,5 bis 65 Quadratmetern – Tendenz steigend.


Dörte Lührs

Dörte Lührs hat ursprünglich mal Technische Zeichnerin gelernt, ist aber mittlerweile als administrative und die Ergebnisse zusammenhaltende Energie in OptiWohn nach wenigen Monaten unverzichtbar geworden. Sie begeistert sich für das Thema und noch mehr für die Umsetzung der Ergebnisse. Sie lebt in einer
4-Zimmerwohnung im angesagten Darmstädter Stadtteil Bessungen und freut sich immer über temporäre Mitbewohner:innen – gerne aus der Kunst- und Kulturszene.


Milena Kristen

Milena Kristen arbeitet seit 2019 bei werk.um architekten und hat Architektur im Master mit dem Schwerpunkt integrierte Wohnungsbauentwicklung studiert. Sie und ihre Mitbewohner:innen wohnen in einem Hinterhofhaus mitten in der Mainzer Altstadt (ca. 30 Quadratmeter pro Person). Besonders genießt die WG die ruhige und gleichzeitig zentrale Lage.



Wissenschaft

Anja Bierwirth

Anja Bierwirth ist Architektin und Umweltwissenschaftlerin und leitet am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik den Forschungsbereich Stadtwandel. Anja Bierwirth leitet und koordiniert das Projekt OptiWohn und wohnt mit ihrer Tochter in der Kölner Südstadt in einer 3-Zimmer-Wohnung in einem denkmalgeschützten Altbau aus den 1920er Jahren (ca. 37 Quadratmeter pro Person). Das Schönste an der Wohnung ist für sie der kleine Balkon, mit Blick in den großen Gemeinschaftsgarten.


Christian Grandjean

Christian Grandjean studiert im kombinatorischen Bachelor Politikwissenschaften und Informatik an der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen eines Praktikums unterstützt er das Projektteam in der Kommunikation und Außendarstellung. Christian Grandjean wohnt im Wuppertaler Westen in einer 45 Quadratmeter Dachgeschoss Wohnung und genießt den dörflichen Charakter mit Blick in die Natur.


Daniel Fuhrhop

Daniel Fuhrhop ist Betriebswirt, war 1998-2013 Architekturverleger (Stadtwandel Verlag) und forscht im Rahmen von OptiWohn an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Ökologische Ökonomie) vor allem zu “Wohnen für Hilfe”. Als Autor der Streitschrift “Verbietet das Bauen!” und des Ratgebers “Einfach anders wohnen” zeigt er, wie sich unser Bauen und Wohnen radikal ändern kann. Nach dem Auszug des ersten Kindes zog er mit seiner Frau vom 120-Quadratmeter-Haus in eine 90-Quadratmeter-Wohnung in einem Wohnprojekt.


Lena Peter

Lena Peter studiert im Master Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Stadt- und Regionalentwicklung und arbeitet als wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Sie wohnt zusammen mit ihrem Freund in einer 2-Zimmer Altbau-Wohnung in Wuppertal-Elberfeld (ca. 29 Quadratmeter pro Person) und liebt dort vor allem die große Küche, die sich bestens für gemeinsame Kochabende eignet.


Michael Kopatz

Michael Kopatz ist Umweltwissenschaftler, Buchautor und wissenschaftlicher Projektleiter im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Er entwickelte Idee und Konzept für das Projekt OptiWohn und unterstützt das Team seit Projektbeginn bei der Umsetzung. Michael Kopatz konzentriert sich zurzeit vor allem auf das Projekt Wirtschaftsförderung 4.0. Sein aktuelles Buch trägt den Titel »Schluss mit der Ökomoral! Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken«. Er lebt in Osnabrück mit seiner Lebensgefährtin auf 66 Quadratmetern.


Michaela Roelfes

Michaela Roelfes ist Sozial- und Politikwissenschaftlerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Im Projekt OptiWohn unterstützt sie Anja bei der Projektkoordination und beschäftigt sich zum ersten Mal systematisch mit Wissenschaftskommunikation. Auch Jahre nach dem Studium wohnt Michaela Roelfes noch sehr gerne in ihrer Wohngemeinschaft in Köln-Ehrenfeld. Allerdings leben dort heute weniger Personen als zu Studienzeiten, sodass die Fläche pro Person seit Ende des Studiums auf 38,5 Quadratmeter gestiegen ist.