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Buch zur optimierten Wohnraumnutzung erschienen

Altbauten besser nutzen, darum geht es im "Change Management" des Forschungsprojekts OptiWohn. Das bedeutet nun nicht gleich, Neubauten zu verbieten - und doch betitelt Projektmitarbeiter Daniel Fuhrhop die erweiterte Neuauflage seines Buches "Verbietet das Bauen!" Dieser Titel ist derart polemisch, dass es sich um eine augenzwinkernde Provokation handelt. Und doch... würde es nicht die Chancen von Umbau und Modernisierung der Altbauten erhöhen, wenn deren Abriss verboten wäre? Wären die Chancen alter Häuser nicht schlagartig verbessert, wenn es gar keine Möglichkeit gäbe, neu zu bauen? Mehr noch als solche rhetorischen Fragen zeigt das neue Kapitel 4, wie sich tatsächlich ein neuer Weg ergibt, das Bauen erheblich zu reduzieren: Der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung schlägt im Umweltgutachten 2016 vor, den Flächenverbrauch von heute 60 Hektar pro Tag bis 2030 auf Null zu senken. Das würde auch das Bauvolumen drastisch senken. Weil aber selbst bei diesem Vorschlag bis 2030 noch eine erhebliche Menge neu gebaut würde, schlägt der Umweltrat vor, dass Kommunen nur dann einen Teil dieses Kontingents abbekämen - also ein neues Baugebiet ausweisen dürften -, wenn sie Bedingungen erfüllten. Dazu gehört laut Umweltrat zum Beispiel, ein Leerstandsmanagement einzuführen. Dazu ergänzt Daniel Fuhrhop im Bauverbot-Buch gleich "100 Werkzeuge für Wohnraum und mehr Platz im Bestand". Darunter ist auch eine optimierte Wohnflächennutzung, mit vielen Details und Beispielen.

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Mehr zu den 100 Werkzeugen für Wohnraum in Altbauten in diesem Film.